Bitcoin Mining: Kann Krypto-Mining zur Reduzierung von Methanemissionen beitragen?

Krypto-Miner betreiben das Bitcoin Mining deshalb, weil es einen finanziellen Anreiz bietet. Das wirkt sich auch auf die Erfassung und Nutzung von Methanemissionen aus – dabei ist dieser finanzielle Anreiz einzigartig unter den Technologien rund um die Methanminderung.

In der Vergangenheit ist das Krypto-Mining häufig in die Kritik geraten, da der Proof-of-Work-Algorithmus (PoW) einen hohen Energieverbrauch hat, der sich merklich auf die Umwelt auswirkt. Allerdings kann die Krypto-Branche und vor allem das Krypto-Mining potenziell auch einen unmittelbaren positiven Einfluss auf die Umwelt haben – gerade im Hinblick auf den Betrieb mit fossilen Brennstoffen.

Methangas- und Öl-Unternehmen möchten Emissionen reduzieren

Im vergangenen November fand in Dubai die COP28 statt – die große Klimakonferenz der Vereinten Nationen. Vorab haben die größten Volkswirtschaften der Welt eine Reihe von Aktivitäten und Ideen bekannt gegeben, die sich alle um die Frage der Methanemissionen aus dem Energiesektor drehen.

So veröffentlichte zum Beispiel China erst kurz vor dieser Konferenz den bereits seit langem erwarteten Aktionsplan zur Kontrolle von Methanemissionen. Kurz darauf erfolgte die sogenannte Sunnylands-Erklärung, die eine Kooperation zwischen den USA und China darstellt und darauf abzielt, die Zusammenarbeit bei der Bewältigung der Klimakrise zu verbessern. Außerdem meldete sich auch der Europäische Rat sowie das Europäische Parlament bezüglich neuer Vorschriften zur Reduzierung der Methanemissionen im Energiesektor. Hierfür wurde extra eine Ankündigung auf der offiziellen Webseite der Europäischen Union veröffentlicht.

Zu den 150 Unterzeichnern der “Globalen Methanverpflichtung” zählen auch bedeutende Emittenten, wie zum Beispiel Turkmenistan oder Kasachstan. Gerade Kasachstan dürfte vielen Krypto-Minern als einer der wichtigsten Bitcoin-Mining-Länder bekannt sein. So übernahm das Land sogar Anfang 2023 kurzfristig den zweiten Platz auf der Liste mit Ländern mit der höchsten Bitcoin Mining Hash Rate.

Auch 50 Öl- und Gasunternehmen, die satte 40 % der weltweiten Produktion von Erdöl repräsentieren, unterzeichneten die Charta und verpflichteten sich damit, das routinemäßige Abfackeln von Gas bis zum Jahr 2023 gänzlich zu beenden und außerdem die Methanemissionen zu reduzieren.

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Bitcoin Mining zur Reduzierung von Treibhausgasen?

Was haben all diese Informationen mit dem Krypto-Mining zu tun? Sollten die Energieunternehmen tatsächlich das Abbrennen von Methangas beenden wollen, so bleibt weiterhin die Frage ungeklärt, was denn überhaupt mit dem dann nicht weiter genutzten Methangas passieren soll. An dieser Stelle könnte das Krypto-Mining einsteigen, das das entweichende Methan abfangen könnte, das zum Beispiel bei der Erdölgewinnung entsteht. Dieses Methangas könnte dann zur Erzeugung von Strom genutzt werden, wodurch das Methan wiederum in CO2 umgewandelt wird – das 86-mal weniger wirksamer ist als Methan und damit die Umweltbelastung erheblich reduzieren würde.

Zu diesem Ergebnis ist zumindest das Büro für Wissenschafts- und Technologiepolitik der USA gekommen, das im September 2022 bereits einen entsprechenden Bericht veröffentlicht hat. Hierbei erklärt die US-amerikanische Regierung, dass das Bitcoin Mining “möglicherweise zuverlässiger und effizienter bei der Umwandlung von Methan in CO2” sein könnte. Dies könnte dafür sorgen, dass das Krypto-Mining den Klimazielen der USA eher helfen könnte, als dass es diese behindern würde.

Der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen der Vereinten Nationen geht davon aus, dass eine Tonne Methan über 20 Jahre betrachtet eine Klimawirkung mit sich bringt, die den Auswirkungen von über 80 Tonnen CO2 entspricht. Dies geht zumindest aus einem offiziellen Bericht hervor. Dazu passend hat Hiveon, ein Anbieter von Mining-Produkten, berechnet, dass die Produktion des Stroms, der für einen Bitcoin benötigt wird, jährlich etwa 6.000 Tonnen CO2 einsparen könnte. So erklärte Andrii Garanin, Vize-Präsident von Hiveon Energy:

“Wir sind uns der Kohlenstoffemissionen der Kryptoindustrie bewusst, glauben aber auch an ihre Fähigkeit, als wichtiges Instrument im Kampf gegen den Klimawandel zu fungieren.”

So zeigen die Daten von Hiveon, dass eine Bitcoin-Mining-Ausrüstung mit einer Leistung von 1 MW jährlich circa 800 Tonnen Methan vernichten könnte. Da die Bitcoin-Industrie aktuell weltweit etwa 10 bis 15 GW an Strom pro Jahr benötigt, ist hier ein enormes Potenzial zur Reduzierung der Methanemissionen vorhanden.

Krypto-Mining könnte hohe Methangasmengen auffangen

Die International Energy Agency (IEA) veröffentlichte bereits im Februar 2023 einen Bericht, der aufzeigt, dass ungefähr 75 % an Methan, das bei der Öl- und Gasförderung entsteht, aufgefangen und genutzt werden könnte. Bei der Kohleförderung könnten immerhin 50 % des entweichenden Methans weiterverwendet werden. Derzeit wird das so entstandene Methan, das durchaus ein wertvolles Gut ist, allerdings kaum weiterverwendet und stattdessen häufig in die Atmosphäre abgelassen.

Allerdings findet ein Großteil dieser industriellen Produktion dort statt, wo kaum und gar keine Infrastrukturen zum Weitertransport des Erdgases vorhanden sind. Gerade im Nahen Osten, in der Inneren Mongolei, in Shanxi oder dem Kaspischen Meer liegt der Fokus bereits stark auf der Produktion anderer fossiler Brennstoffe.

Für den Weiterverkauf von Methangas müsste dieses zunächst aufwendig in flüssiges Erdgas (LNG) umgewandelt werden, bevor es über bisher nicht existierende Pipelines transportiert werden kann. Dies würde erst einmal erhebliche Investitionen benötigen. Hinzu kommen regulatorische, rechtliche oder kommerzielle Hindernisse, die dies noch einmal erschweren.

Viele Experten beäugen deshalb die Mining-Industrie, die bereits jetzt in vielen Teilen dieser Gebiete aktiv ist. So könnte das Krypto-Mining als globaler Käufer dieses derzeit nicht weiter genutzten Erdgases fungieren. Schließlich benötigen die großen Mining-Unternehmen keinen Zugang zu den Strommärkten oder dem globalen Gasnetz, sondern lediglich ein Grundstück, einen Internetanschluss und Zugriff auf das Erdgas der Region. Viele Interessierte sehen nun die Regierungen der großen Mining-Länder in der Verantwortung und hoffen, dass es entsprechende Ideen und Umsetzungen schon in den kommenden Jahren geben könnte.

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Bitcoin Mining: Auch für Kleinanleger ein lohnendes Geschäft

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In den letzten Jahren hat sich das Krypto-Mining zu einem riesigen Geschäft entwickelt. Denn schon lange nicht mehr interessieren sich nur private Nutzer für das Bitcoin-Mining, sondern auch große industrielle Projekte sind in vielen Ländern der Welt entstanden. Dies hat wiederum neue Möglichkeiten für alle Krypto-Anleger eröffnet, die entweder nicht über das notwendige Know-how verfügen, um selbst Bitcoin Mining durchzuführen, oder die nicht genügend Platz oder Investitionsgelder haben, um die Mining-Rigs zu nutzen.

Eines der neuesten Projekte dieser Art ist Bitcoin Minetrix (BTCMTX), das sich aktuell noch in der Vorverkaufsphase befindet. Allerdings kann das Projekt schon jetzt eine Vielzahl an Investoren überzeugen, denn mittlerweile ist ein Kapital von über 5,5 Millionen US-Dollar zusammengekommen.

Das Hauptaugenmerk liegt bei dem Cloud Mining Service ganz klar auf dem innovativen Stake-to-Mine-Algorithmus, bei dem Nutzer einfach den nativen Token der Plattform anlegen. So entstehen aus dem Staking mit dem $BTCMTX-Token sogenannte Mining-Credits, die wiederum für das Bitcoin Mining eingesetzt werden. So erhalten die Anleger dann die begehrten BTC-Rewards, die für jeden Bitcoin-Block ausgeschüttet werden.

Frühzeitige Anleger können bereits jetzt das Staking nutzen und erhalten dafür im Augenblick eine jährliche prozentuale Rendite (APY) von 110 %. Gleichzeitig erhöht sich der Preis für den Bitcoin Minetrix Token, der im Moment bei 0,0123 US-Dollar liegt, noch während der Presale-Phase automatisch. So haben frühzeitige Investoren gleich zwei Möglichkeiten, um erste Gewinne zu erzielen, bevor der $BTCMTX-Token auf den Kryptobörsen gelistet ist.


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