Gehen diese Unternehmen 2024 an die Börse

Diese Unternehmen könnten 2024 an die Börse gehen

Mit einem IPO wird ein Vorgang bezeichnet, bei dem ein Unternehmen an die Börse geht und im Rahmen des Börsengangs Aktien ausstellt. Der Börsengang führt dazu, dass die Aktien eines Unternehmens für private Investoren handelbar sind.

IPO steht für Initial Public Offering und beschreibt den erstmaligen öffentlichen Handel von Aktien eines neu an der Börse notierten Unternehmens. Ein solcher IPO könnte 2024 für einige bekannte Unternehmen anstehen und das sind für Anleger, die gezielt nach IPO-Aktien suchen, immer interessante News.

Wenn im Rahmen der Aktienemission die ausgegebenen Aktien an den Markt gelangen, spricht man von einem Börsengang oder einer Börsenersteinführung. Der IPO bezieht sich nur auf die erste Veröffentlichung von Aktien für private Anleger und umfasst nicht eine weitere Charge von Aktien, beispielsweise durch eine Kapitalerhöhung.

Es gibt geeignete Phasen für Börsengänge, bei denen es sich um Zeiträume am Aktienmarkt handelt, in denen es für Unternehmen günstig sein kann, an die Börse zu gehen.

Was beeinflusst den Zeitpunkt eines IPOs?

  1. Ist das Marktumfeld gut und stehen die Aktienkurse hoch, dann kann ein Unternehmen seine Aktien entsprechend teuer am Markt platzieren.
  2. Haben sich in der jüngeren Vergangenheit Ausgabe- und Handelspreise bei Börsengängen gut entwickelt, dann können Unternehmen eher mit Zeichnungsgewinnen rechnen.
  3. Entwickelt sich die Volatilität allgemein zurück, dann deutet das in der Regel auf weniger Unsicherheiten am Markt hin. Es könnte bei hoher Volatilität riskanter für das Unternehmen sein, seine Aktien zu platzieren.
  4. Abhängig von internen Abläufen wie den Jahres- und Hauptjahresberichten und deren Zeitpunkten für die Veröffentlichung kann es ebenfalls wichtig sein, wann ein Unternehmen seine Aktien das erste Mal platziert.
  5. Für die gezielte Ansprache professioneller Investoren sind gewisse Unterlagen und Dokumentationen vorzubereiten, wie etwas das Prospekt. In der Vorbereitungszeit für diese Unterlagen sollte keine wichtige Sitzung oder Jahresversammlung fallen.

2023 ist erneut schwacher IPO-Markt

Zwar wird für den Jahresverlauf 2024 eine Belebung am IPO-Markt erwartet, aber zunächst gilt es ein schwieriges Jahr zu verdauen. Das Gesamtemissionsvolumen sank auf 1,9 Milliarden Euro und damit auf den zweitniedrigsten Wert der letzten 10 Jahre.

Alle Börsenneulinge haben im laufenden Jahr negative Kursentwicklungen hinnehmen müssen. 2023 gab es keinen einzigen gelungenen Milliarden-IPO, was zeigt, dass sich der IPO-Markt 2023 sehr schwach entwickelt hat.

Der Aktienmarkt hat sich besonders in der ersten Jahreshälfte und im November stark präsentiert. Aber durch die hohen politischen Unsicherheiten, steigende Zinsen und die schwächelnde Gesamtwirtschaft agierten Investoren sehr zurückhaltend.

Aber viele Unternehmen sind in Wartestellung und könnten 2024 ihren IPO planen. Es gibt bereits eine lange Liste von Unternehmen, die einen Börsengang vorbereiten oder anstreben. Neben Personio (Personalsoftware), die Solarisbank (Fintech) und Flix könnten weitere bekannte Namen auf den Börsenparketts auftauchen.

Diese Unternehmen könnten 2024 an die Börse gehen

Wie bereits erwähnten könnten Personio, die Solarisbank und Flix einen Börsengang planen. Ob Sie die Gelegenheit nutzen, hängt dabei auch von der Robustheit des Aktienmarktes gegenüber den schwierigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab.

Analysten sehen eine Belebung des Aktienmarktes erst für das zweite Halbjahr vorher. Dann sollen die Anzahl der Börsengänge sowie das Platzierungsvolumen steigen.

Das sind weitere Unternehmen, die 2024 einen Börsengang planen

  • Douglas will an die Frankfurter Börse, wobei es sich allerdings nicht um einen erstmaligen Börsengang handelt. Vielmehr strebt der Eigentümer CVC Capital Partners ein Revival an, um sich frisches Kapital für die zukünftige Expansion zu beschaffen. Bis 2013 war Douglas bereits börsennotiert, verließ aber auf Veranlassung des damaligen Hauptinvestors Advent und der Familie Kreke die Börse. Nun will das luxemburgische Finanzunternehmen CVC Capital Partners erneut den Gang an die Börse wagen. Allerdings, so heißt es, sei noch keine endgültigen Entscheidungen über den Umfang und den Zeitpunkt einer Börsennotierung getroffen.
  • Geht auch der Stablecoin-Anbieter Circle 2024 an die Börse? Möglich ist dies, wenn man den aktuellen News Glauben schenken möchte. Doch ist dies nicht das erste Mal, dass Circle einen Börsengang anstrebt. Schon 2022 wurde der IPO mit einer Bewertung von neun Milliarden US-Dollar an der New Yorker Börse angestrebt. Aber wegen des schwachen Marktumfeldes und der lahmenden Krypto-Kurse wurde dieser Plan zunächst begraben. Doch jetzt soll es offenbar endlich so weit sein. 2024 will das US-amerikanische Unternehmen an die Börse und damit der strategischen Ausrichtung einen weiteren Meilenstein hinzufügen. Da Stablecoins mit stabilen Assets wie den US-Staatsanleihen hinterlegt sind, ist Circle derzeit auch wegen der gestiegenen Leitzinsen sehr profitabel.
  • Geht auch Ampere, die Elektrosparte des französischen Autoherstellers Renault, 2024 an die Börse? Um die bestehende Partnerschaft mit Nissan bei Elektroautos zu intensivieren, will der Autobauer rund 600 Millionen Euro in Renaults E-Auto-Sparte investieren. Dafür soll Nissan im Gegenzug einen Sitz im Verwaltungsrat von Ampere erhalten. Bei der Bewertung für einen Börsengang gehen die Erwartungen jedoch weit auseinander, denn die Schweizer Großbank hält anders als Renault-Chef Luca de Meo acht bis zehn Milliarden Euro für zu hoch angesetzt und traut Ampere lediglich eine Bewertung von drei bis vier Millionen Euro zu.
  • Pläne für einen Börsengang haben wohl auch die chinesische Social Media Plattform TikTok, die US-Diskussionsplattform Reddit, Elons Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX und Alibabas Logistik-Sparte Cainiao Network Technology.

Wie sich Anleger auf IPOs vorbereiten können

Die Analyse-Plattform AltIndex ist eine von vielen Möglichkeiten, sich auf anstehende IPOs vorzubereiten. Mit den Analysen stehen umfangreiche Tools zur Verfügung, die von Anlegern wie erfahrenen Tradern bedient und bewertet werden können.

AltIndex kann Trends aufspüren, auf anstehende IPOs aufmerksam machen sowie Marktnachrichten zu einzelnen Aktien oder Branchen liefern.

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Über die Autorin: Stefanie Herrnberger ist als freiberufliche Referentin und Redakteurin sowie Content Creator tätig. Ihre langjährige berufliche Erfahrung in den Bereichen Blockchain, Kryptowährungen und NFTs bieten ihr den perfekten Background, um über aktuelle Nachrichten und Entwicklungen an dezentralen und zentralen Finanzmärkten zu berichten. Seit mehreren Jahren investiert Stefanie in Kryptowährungen. Sie versteht die Herausforderungen und Chancen für Kryptotrader. Veröffentlichungen: https://de.cryptonews.com/editors/stefanie-herrnberger Webseite: https://blockchain-technologie.digital/ Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/cryptonewsde/


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